Zusätzliche Information durch Augmented Reality in einem Magazin

Die genARate-App: Gedrucktes wird lebendig

Imagebroschüren, Flyer, Prospekte: Gedruckte Informationen liegen gut in der Hand und haben nach wie vor einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen von Kunden. Jetzt gibt es mit Konica Minolta genARate eine neue App, die mit Printprodukten interagiert und sie spielend um virtuelle Komponenten erweitert.

Denken Sie an eine edel aufgemachte Broschüre, die ein neues Auto vorstellt. Sie liegt perfekt in der Hand. Beste Papierqualität. Tolle Fotos. Knallige Farben. Dazu Texte, die Lust auf eine Probefahrt machen. Dann halten Sie Ihr Smartphone auf die Autotür und wie von Zauberhand erscheint auf Ihrem Screen eine vollkommen neue virtuelle Welt.

Sie werden dort Zeuge, wie das gerade fertiggestellte Auto vom Band rollt. Sie können sich aussuchen, ob Sie eine virtuelle Probefahrt durch die Alpen machen oder auf dem Highway 1 cruisen. Und dann erklärt Ihnen ein Ingenieur auch noch, warum der Energieverbrauch des Hybridmodels so niedrig ist.

Leider ist dies noch ein fiktives Beispiel, doch die Technik, Printprodukte virtuell zu erweitern und lebendig zu machen, ist schon da. Und sie bietet beeindruckende Möglichkeiten.

Die Relevanz dieser Technik ist deutlich: Selbst große Online-Versandhändler kommen nach wie vor nicht ohne gedruckte Prospekte aus. Über sechs Millionen Kataloge lässt allein Zalando drucken, Europas führende Online-Plattform für Mode. Tatsächlich informieren sich 67 Prozent der Kunden großer Online-Versandhändler und Reiseanbieter vor dem entscheidenden Klick noch immer ganz analog in Katalogen oder Prospekten*.

* laut Bundesverband Druck und Medien
https://www.bvdm-online.de/fileadmin/Zukunft_wird_gedruckt/130327ZukunftDruck_BVDM.pdf

Augmented reality auf einer Postkarte aus Prag
Augmented Reality mit Zusatzinformationen zu einem Flyer
Zusatzinformationen mit Augmented Reality auf einem Papier
Augmented Reality auf einem Zeitschriftencover

Crossmediale Markenkommunikation hat Zukunft: gedruckt, digital, virtuell

Imagebroschüre, Flyer oder Prospekt mit Angeboten: „In der Markenkommunikation haben Printprodukte nach wie vor eine enorme Bedeutung“, sagt Christian Kiesewetter. Er ist Head of Operations and Project Delivery im Konica Minolta Business Innovation Centre Europe und für alle Projekte mit Fokus auf Kommerzialisierung und Markteinführung verantwortlich.

Printprodukte wirken multisensorisch. Das heißt, man kann sie sehen, anfassen, darin blättern, sie liegen gut in der Hand – und beeinflussen die Kaufentscheidungen von Kunden immer noch maßgeblich. Dennoch haben gedruckte Marketingunterlagen und Medien zwischen optimierten Online-Auftritten und anderen digitalen Angeboten unternehmensintern oft ein Old-School-Image. Das liegt auch daran, dass es bis jetzt keine einfache und allgemein bekannte Schnittstelle zwischen der analogen und der digitalen Welt gibt.

Diese Lücke hat das Konica-Minolta-Team um Christian Kiesewetter jetzt mit einem neuen Tool geschlossen: „Die App genARate leistet eine simple und kreative Verknüpfung von Printprodukten mit der Online-Welt“, erklärt Christian Kiesewetter. „Augmented Print setzt sich zusammen aus der Kombination von Augmented-Reality-Anwendungen mit Printprodukten. Die neue App bietet die Möglichkeit, zusätzlichen Content oder weiterführende Informationen modern und produktbezogen darzustellen“, sagt der Experte von Konica Minolta.

Portrait

Christian Kiesewetter
Christian Kiesewetter, Team Manager Digital Workplace, Business Innovation Centre bei Konica Minolta Christian Kiesewetter ist Head of Operations and Project Delivery im Business Innovation Centre (BIC) von Konica Minolta in Wien. Der studierte Software-Engineer beschäftigt sich seit mehr als drei Jahren mit Augmented-Reality-Anwendungen wie Augmented Print und ist darüber hinaus im BIC für die Themen Produktentwicklung, Kommerzialisierung und Markteinführung verantwortlich.

Christian Kiesewetter

Augmented Print durch AR-Anwendungen? Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach

Lebensmittel, Autos, Computer, Städte und Regionen: Zu jedem Produkt gibt es mittlerweile Unmengen von digitalen Informationen. Ob Kunden etwas kaufen wollen oder eine Reise planen, viele Informationen recherchieren Verbraucher heutzutage sowohl offline als auch online.

Die Idee der AR-Anwendungen ist, dass Kunden beim Lesen von Printprodukten auf Wunsch digitale Informationen sofort und unkompliziert angezeigt bekommen. Dafür müssen sie nur den Scanner ihres Smartphones oder Tablets, ähnlich wie beim Lesen eines QR-Codes, auf einen bestimmten Marker oder ein gekennzeichnetes Bild richten.

Die neue genARate-App erkennt den vorab gesetzten Marker und interagiert in Echtzeit. Sie zeigt virtuelle Elemente mit Mehrwert und lädt unter anderem zusätzliche Bilder, Videos, Audio-Dateien oder auch 3D-Elemente. Das Gute: Die digitalen Daten und Inhalte liegen in den meisten Fällen ja bereits vor, weil sie zum Beispiel für die Website, für Präsentationen oder die Social-Media-Kanäle produziert wurden. Nur die Verknüpfung zum Flyer oder Katalog gibt es noch nicht.

Mit genARate Augmented Print erobern Unternehmen den virtuellen Raum

genARate bringt relevante Zusatzinformationen ins Blickfeld der Kunden. Augmented Print kombiniert gedruckte und digitale Informationen zu einem kundenfreundlichen virtuellen Gesamtpaket. Unvorstellbar? Ein anschauliches Beispiel für eine solche Anwendung liefern die guten alten Bierdeckel. Die runden Untersetzer aus Holzschliffpappe sind seit Jahrzehnten traditionelle Werbe- und Markenträger der regionalen Brauereien und meist mit historischen Motiven bedruckt. Nun ist es denkbar, manche Motive, ähnlich wie mit einem QR Code, digital zu kennzeichnen.

Halten die Gäste in Restaurant oder Kneipe dann ihre App über den Bierdeckel, bekommen sie zusätzliche virtuelle Informationen. Ein Video von der Hopfenernte, einen Link zur Webseite der Brauerei mit allen Produktangeboten oder eine 3D-Animation zur Geschichte des Bierbrauens in Europa.

„Alles, was im Digitalen funktioniert, funktioniert auch in der genARate-App, und diese neue Verknüpfung bietet gerade im Hinblick auf kleine Verpackungen und Label große Möglichkeiten“, erklärt Christian Kiesewetter. Oft sei dort aufgrund der Verpackungsgröße nur wenig Raum für wichtige und wertvolle Zusatzinformationen vorhanden. Die App bietet Unternehmen vollkommen neue Möglichkeiten, Daten und Fakten, aber auch zusätzliche spannende Inhalte oder unterhaltsame Botschaften an die Kunden weiterzugeben.

Print geht neue, crossmediale Wege. Markenkommunikation kommt in Bewegung: gedruckt, digital und virtuell! #jobwizards #augmentedreality #printar #konicaminolta http://bit.ly/2TWhldu

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Smarte Unternehmer werden mit Printprodukten zu digitalen Pionieren

Print kommt in Bewegung: Inhaber und Manager von KMU können mit dem neuen Tool ohne große Investitionen oder Risiken zu digitalen Pionieren werden. Vorhandene Printprodukte aus dem Unternehmensmarketing lassen sich im digitalen genARate-Studio mit der App zu einem spannenden, interaktiven Dialog mit den Kunden erweitern.

genARate ist ein einfaches, flexibles, cloudbasiertes Tool, mit dem sich gedruckte Unternehmensunterlagen in eine virtuelle Produktwelt verwandeln können. Die Designer und Programmierer von Konica Minolta haben genARate so entwickelt, dass die Augmented Reality für alle Menschen nutzbar wird.

Anwender öffnen einfach den Web-Browser und loggen sich ein. Dann weist das intuitive Drag-and-Drop-Tool den Weg, Printprodukte für die interaktive Kundenkommunikation aufzubereiten. Darüber hinaus trackt genARate das Kunden- und Nutzerverhalten und ermöglicht Unternehmen so, Marketingunterlagen und -kampagnen schnell zu starten und gezielt auszubauen.

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